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Kirche des Hl. Apostel Bartholomäus in Mogilany


ul. Krakowska 2
32-031 Mogilany
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Die Kirchengemeinde in Mogilany wurde vor 1325 gegründet. Die erste Kirche war aus Holz und entstand, wie vom Historiker Jan Długosz erwähnt, im Jahre 1440. Die gemauerte Kirche wurde zusammen mit der Seitenkapelle des Hl. Nikolaus von Mikołaj Borek aus dem Geschlecht Wąż erbaut. Das neu errichtete Gotteshaus konsekrierte 1608 der Weihbischof von Krakau Paweł Dąbski. Die Kirche war einschiffig und stellte sich mit dem Anwachsen der Kirchengemeinde als zu klein heraus. 1929 bestellte Propst Józef Mazurek beim Krakauer Architekten Franciszek Mączyński den Entwurf für eine neue Kirche. Noch im selben Jahr wurde mit der Arbeit begonnen. Das Presbyterium wurde abgerissen und es entstand ein Querschiff samt riesigem Presbyterium mit Umgang. Das Hauptschiff bestand aus der alten Kirche. 1975 erhielt Propst Józef Żurawik von der Denkmalschutzbehörde die Erlaubnis zum Umbau der alten Kirche. Die Umbaupläne wurden von der Architektin Wanda Łopatowa realisiert. Das Hauptschiff wurde um 5 m erhöht und ein neues Dach aufgesetzt. Nach diesen Umbauarbeiten besitzt die Kirche ein einheitliches Erscheinungsbild. In der Kirche lohnt es sich zu sehen:
Im Presbyterium: Altar von ca. 1700 mit einem Kruzifix im reich verzierten Altaraufsatz in Herzform, der aus einem Geflecht aus Weinreben besteht, und mit einer Figur der Muttergottes und des Hl. Johannes (spätgotisch); spätbarocke Predigerkanzel aus dem 18. Jh mit einem Gemälde des Guten Hirten von 1777; eine Polychromie von 1956 („Vermehrung des Brotes“ und „Letztes Abendmahl“) des Malers Tadeusz Brzozowski.
In der Kapelle: Altar aus dem 18. Jh mit Gemälden des Hl. Bischof Nikolaus und der Muttergottes von Tschenstochau (neuzeitlich) sowie Figuren des Hl. Johannes Cantius und des Hl. Kasimir; Polychromien von 1882 in der Kuppel.
Im Kirchenschiff: steinernes, barockes Taufbecken von Anfang des 17. Jh; Seitenaltar „Verklärung des Herrn” (spätbarock) von Anfang des 17. Jh; Seitenaltar des Hl. Bartholomäus aus dem Rokoko (18. Jh); Gemälde „Pietà“ auf einer Holztafel (barock); eine Gemäldereihe auf Leinen – „Freudige Szenen aus dem Leben Christi“ aus dem 17. Jh.

Tadeusz Konopka malte 1865 den „Kreuzweg“. Im Glockenturm von 1850 hängen drei Glocken: Die Jubiläumsglocke in der Mitte wurde zur Feier des 2000. Jahrestags der Geburt von Jesus Christus und des 1000. Jahrestags des Bestehens des Krakauer Bistums gegossen, die beiden anderen Glocken sind den Heiligen Bartholomäus und Joseph geweiht.

Quelle: Archiv LGD Blisko Krakowa
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